Freitag, 3. April 2009

Jetzt ist es schon wieder mehr als einen Monat her seitdem ich hier den letzten Eintrag geschrieben habe - wie kann das sein?! ;-) Mal schauen ob ich die wichtigsten Ereignissse noch zusammen bekomme... Hier eine kurze Zusammenfassung...

Also von Dunedin ging es ein Stück die Ostküste hinauf bis nach Timaru. Dann schlugen wir wieder einen westlicheren Kurs ein und durchquerten das "MacKenzie Country" mit den imposanten Südalpen und dem Mount Cook im Hintergrund.
Nach zwei Tagen in dieser Gegend und einem kleinen Abstecher zum Mount Cook ging es wieder zurück nach Queenstown wo wir typischerweise mit Regen empfangen wurden. Drei Tage später ging es weiter zum nahe gelegenen Wanaka. Da das Wetter nicht zu schlecht war und wir die Gelegenheit nutzen wollten sprangen wir kurzerhand in ein Flugzeug und flogen zum Mount Cook. Um viele Fotos reicher reisten wir am nächsten Tag schon wieder weiter die Westküste hinauf zum Franz Joseph Glacier. Am nächsten Tag ging es dort für ein paar Stunden aufs Eis und den Tag darauf weiter die Westküste rauf. Die Westküste imponiert mit sehr viel Regen und dementsprechend atemberaubenden Regenwald und Wasserfällen.
Nächste Station war Nelson im Norden der Südinsel in der Tasman Bay wo wir uns auch momentan noch aufhalten.














Zahme Ente im MacKenzie Country





























Mount Cook














Lake Matheson (Mirror Lake) an der Westküste. Leider an diesem Tag ohne Spiegeleffekt.



















Ich auf dem kümmerlichen Rest des einst so riesigen Franz Joseph Glaciers.














Pancake Rocks an der Westküste.


Nelson:

Nelson liegt in der Tasman Bay im Norden der Südinsel und hat so ziemlich die meisten Sonnentage hier in Neuseeland. Seit unserer Ankunft in dieser Region vor drei Wochen gab es nicht einen wirklichen Regentag!
Allerdings war nicht die Sonne der Grund der uns nach Nelson trieb. Der wahre Grund war, dass wir einen Segelschein brauchten und hier in Nelson gibt es eine gute Segelschule. Wir meldeten uns für ein 5 tägiges Training ab dem 30. März an sodass wir nun gut zwei Wochen Zeit hatten die wir irgendwie totschlagen mussten. Wir entschieden uns daher zu einer nahe gelegenen Woofing Farm zu gehen, doch da die Besitzer grade dabei waren in Urlaub zu fahren verbrachten wir dort nur zwei Tage. Weiter ging es zur "Golden Bay", doch nach zwei weiteren Tagen Aufenthalt hatten wir auch dort alles gesehen. Also ging es weiter nach Picton. Hier wollten wir an einer Regatta teilnehmen um uns ein wenig auf unser Segeltraining vorzubereiten, doch das Rennen fand erst ein paar Tage später statt. Daher fuhren wir schließlich weiter nach Blenheim um Freunde zu besuchen. Dort verbrachten wir einige Tage und die Langeweile kam schließlich zu einem Höhepunkt als wir eines Tages nichts weiter machten als lange zu schlafen, essen zu kochen und auf den Abend zu warten! Es ist wirklich schwierig die Zeit totzuschlagen wenn man alle Orte gesehen hat und nur auf ein bestimmtes Ereignis wartet...
Irgendwie ging aber auch diese Zeit vorbei und schließlich fuhren wir wieder zurück nach Nelson um uns auf das Segeln vorzubereiten.

Das Segeltraining startete am 30. März und fand für 5 Tage auf See an Board einer Segelyacht statt. Wir segelten zum Abel Tasman National Park, zur Golden Bay und wieder zurück. Dabei brachte uns unser Skipper alle Tricks bei die man braucht um eine Segelyacht sicher zu steuern. Die Zeit ging bei all dem irgendwie viel zu schnell vorbei, keine Spur mehr von Langeweile.
Nun besitze ich meine "Day Skipper" Lizenz. Diese erlaubt es mir Segelyachten tagsüber als Skipper zu steuern...













Unsere Yacht und Segelschule im Hafen...


















...und hier in Action.













Abel Tasman, unser hauptsächliches Trainingsgebiet. Die Insel im Hintergrund war häufiges Übungsobjekt.


Was steht nun als nächstes an?
Wir werden morgen wieder aus Nelson aufbrechen und nach Blenheim fahren und uns von Freunden verabschieden. Dann geht es weiter nach Christchurch. In Christchurch werden wir dann versuchen das Auto so schnell wie möglich zu einem möglichst guten Preis zu verkaufen...

Ich werde dann sicherlich aus Christchurch das nächste mal berichten. ;-)

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