Nach der Übernachtung auf dem Rasthof bin ich dann Mittwoch morgen noch bei Dunkelheit wieder losgefahren. Mein Tagesziel hieß Kerikeri in der Bay of Islands. Ein Etappenziel war die Stadt Whangarei, wo ich Proviant und ein wenig Bettzeug einkaufen wollte.
Ich bin die ganze Zeit nur auf dem Highway Nummer 1 immer nach Norden gefahren. Diese Landstrasse schlängelt sich durch Wälder, über Wiesen und je weiter man nach Norden kommt, desto weniger Autos sind unterwegs. Kaum nimmt man eine kleinere Seitenstrasse, sieht man ausser ein paar vereinzelten Häusern und Farmen nichts mehr ausser Wiesen, Bushland und Wäldern.
Gerade als es einigermaßen Hell wurde, habe ich einen kleinen Rastplatz am Strassenrand gefunden, wo ich gefrühstückt habe. Direkt neben dem Parkplatz fing ein dichter Wald an. Aus dem Wald kamen scheinbar wild lebende Hühner rausgelaufen und auch aus dem Wald krähte es die ganze Zeit.
Ich bin dann immer weiter auf der Strasse gefahren, bis ich irgendwann Whangarei erreicht habe. Diese Stadt ist weitaus kleiner als Auckland, trotzdem reichte der Verkehr und die Anzahl der Strassen aus um mich wieder paar mal im Kreis fahren zu lassen. Allerdings habe ich diesmal kein Hupkonzert mehr geerntet, was auch schon was wert ist.
Hier habe ich Reiseproviant gekauft, eine Schlafunterlage, Kopfkissen und einen Schlafsack. Ich habe hier das günstigste genommen was ich finden konnte.
Wieder draussen aus der Stadt ging es weiter nach Norden immer Kerikeri als Ziel vor Augen. Am Nachmittag habe ich dann endlich Kerikeri erreicht. Der erste Eindruck von Kerikeri war sehr gut. Es gibt eine Hauptstrasse, an der sich auch die meisten Geschäfte befinden. Man findet hier eigentlich alles was man braucht. Auch ist Kerikeri für die hohe Anzahl an Farmen in und um Kerikeri bekannt. Zwar ist die Erntezeit gerade vorbei, aber irgendwann in der nächsten Woche soll angeblich das so genannte „pruning“ starten. Das heißt die Bäume und Sträucher werden zurück geschnitten. Ich habe jetzt in einen relativ großen Hostel eingecheckt und hoffe dann irgendwie die nächste Woche einen Job zu bekommen.
Bilder und weitere Informationen folgen die nächsten Tage.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen