Was macht eigentlich einen Backpacker zum Backpacker? Richtig! - Es ist der Rucksack auf dem Rücken. Ohne Rucksack ist ein Backpacker also nicht mehr ein solcher, weshalb auch kein Backpacker auf seinen Namensgeber verzichten darf!^^
Während meiner Reise werde ich voraussichtlich nur das mitnehmen, was in meinen Rucksack passt (für den Flug bin ich ausserdem auf 20 Kilo limitiert). Um jedoch nicht auf alles verzichten zu müssen, habe ich mir einen recht geräumigen Trekkingrucksack gekauft. Der Rucksack ist ein Modell von Deuter und nennt sich "Aircontact pro 60+15". Bereits bei meinen Recherchen im Internet blieb ich bei diesem Modell hängen. Als ich dann jedoch noch die Möglichkeit hatte den Rucksack "live" zu sehen, war mir klar, dass dies mein Reiseutensil nummer eins sein wird.
Ich bestellte also den Rucksack über Ebay und es gelang mir den Händler noch um knapp 20,00 Euro im Preis zu drücken. Für 200,00 Euro wechselte der Rucksack in meinen Besitz. Ich denke dieses Geld ist gut angelegt, denn hier passt meiner Meinung nach alles zusammen. Verarbeitung, Design, Qualität, Materialien usw. erscheinen mir bei diesem Rucksack absolut top! Der Härtetest wird allerdings erst noch kommen. ;)
Freitag, 18. April 2008
Des Backpackers Rückgrat
Sonntag, 6. April 2008
Reisepass, Kreditkarte und Visum...
Der Entschluss stand also fest: 1 Jahr nach Neuseeland mit der Organisation "travel&work"
Alles begann mit der Anmeldung bei der Organisation. Der Prozess ist denkbar einfach. Man sucht sich einfach auf der Webseite Das gewünschte Land und die gewünschte Flugroute (Datum und Ort) aus und meldet sich per Internet an. Nun ist man schonmal vorgemerkt.
In den nächsten Tagen erhält man dann per Post die ersten Unterlagen. Hier muss nun ein weiteres Formular ausgefüllt und entweder per Fax oder als Brief an die Organisation zurückgesendet werden. Die ersten Rechnungen erhält man auch schon und muss zumindest eine Anzahlung von 10% direkt überweisen. Der restlicher Betrag kann dann später überwiesen werden.
Nun beginnt die eigentliche "Arbeit". Mit den Unterlagen, kann man sich schonmal ein wenig einlesen und man bekommt nützliche Tips und Infos zur weiteren Vorgehensweise. Ganz oben auf der Liste steht das Beantragen des Visums.
Ohne das Visum läuft im Grunde garnichts! Das Visum um das es sich hier handelt ist ein sogenanntes "working holiday visum". Dieses Visum berechtigt mich, mich ab dem Einreisedatum ein Jahr lang in Neuseeland aufzuhalten und, ganz wichtig!!!, dabei auch Jobs anzunehmen. Als normaler Tourist darf man nicht arbeiten. Das Visum bekommt man nur bis zu einem Alter von maximal 30 Jahren ausgestellt und auch nur einmal im Leben.
Auch die Beantragung des Visums ist eigentlich ganz einfach. Allerdings braucht man zuerst einige Dinge um mit der Beantragung beginnen zu können.
Dies sind ist zum einen ein gültiger Reisepass und zum anderen eine Kreditkarte um das Visum zu bezahlen. Das Visum kann leider NUR per Kreditkarte bezahlt werden. Vor der Beantragung des Visums bin ich daher zu meiner Bank gegangen und habe mir eine Visacard geholt. Die Kreditkarte ist in Neuseeland als Zahlungsmittel äußerst verbreitet, daher lohnt sich eine Visa- oder Mastercard nicht nur zum bezahlen des Visums, sondern erleichtert auch später das Leben in Neuseeland sehr.
Nun noch der Reisepass. Dieser erfordert mittlerweile ein biometrisches Foto und auch Fingerabdrücke werden in diesem gespeichert. Ich habe mir den Reisepass also beantragt und nach ca. 3 Wochen war er fertig. Eine Expressbestellung wäre auch möglich gewesen, hätte allerdings einen Batzen mehr Geld gekostet. Da ich Zeit hatte, hab ich darauf verzichtet.
Mit Reisepass und Kreditkarte ausgerüstet habe ich mich dann an die Beantragung des Visums gemacht. Das ist ganz einfach und ist nur per Internet möglich. Man meldet sich bei der neuseeländischen Seite www.immigration.govt.nz an und füllt dort einen umfassenden Fragebogen zur eigenen Person aus. Hilfestellung hierzu ist in den Unterlagen enthalten. Wenn alles ausgefüllt ist, muss noch eine Gebühr (ca. 65 Euro) bezahlt werden.
Nach ca. 2 Tagen kam bei mir eine E-Mail reingeflattert, dass mein Visum genehmigt sei. Hier ist die Besonderheit, dass man das Visum erstmal noch garnicht bekommt, sondern es muss eine Seite ausgedruckt werden. Erst bei der Einreise nach Neuseeland wird das Visum gegen vorlage der ausgedruckten Seite ausgehändigt und ist ab diesem Zeitpunkt für 1 Jahr gültig.
Die erste Hürde ist hiermit genommen....
Sonntag, 9. März 2008
Rückblick - wie alles begann...
Es ist Sommer 2006. Ganz langsam rücken die Gedanken an das bevorstehende Abitur immer näher. Es ist mir schon klar, dass ich nach der Schule für 9 Monate den Zivildienst ableisten werde, was danach kommt ist allerdings noch ungewiss.
In dieser Zeit wurde ich auch zum ersten mal mit der Idee des travel&works Programms konfrontiert. Ein Freund erzählte bei einem Grillabend von seinen Plänen, dass er nach dem Zivildienst für ein Jahr als "Travelworker" ins Ausland gehen werde. Auch ich hatte zuvor schon einmal daran gedacht nach der Schule ins Ausland zu gehen, doch dieses Vorhaben schnell wieder verworfen. Bei den Erzählungen meines Freundes wurde mir allerdings sehr schnell klar, dass es ein risieger Spaß und auch Vorteil wäre eine Auslandserfahrung zu machen. Da ich ja eh noch nicht wusste, was ich nach dem Zivildienst machen möchte, fastte ich kurzer Hand den Entschluss mich zumindest näher zu dem "travel&work" Programm zu informieren. "Was mein Freund kann, das kann ich doch auch", dachte ich mir.
Ich informierte mich also über das "travel&works" Programm im Internet und begann unterschiedliche Szenarien durchzuspielen. Immer wieder ging ich die ganze Sache durch und stellte fest, dass es mich nicht mehr loslies.
Da ich allerdings nicht im Zeitdruck war,(Schule war ja noch nicht zuende und danach kam erstmal der Zivildienst) machte ich die ganze Sache noch nicht fest.
Zwischenzeitlich verwarf ich so meinen Auslandsplan wieder, doch nur um ihn bald darauf wieder hervorzuholen.
Je mehr Zeit verging, desto klarer wurde mir: Ich werde nach dem Zivildienst für ein Jahr im Ausland leben! Und das ganze im Rahmen des "travel&works" Programms und vermutlich in Neuseeland.
Die Zeit verging. 2006 war um und für 2007 stand erstmal das Abitur auf dem Plan. Auch das klappte, das Abitur war in der Tasche und auch der Zivildienstplatz war bald darauf gefunden.
Das war so Anfang Sommer 2007.
Bis zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand von meinen Auslandsplänen!